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grade 6 German
Klasse 6 Deutschmuttersprache liest vor:

Vorlesewettbewerb im Klassenzimmer


Lesen gehört nicht immer zu den Lieblingsbeschäftigungen der Schüler im Klassenzimmer. Lautes Vorlesen versetzt immer noch einige in Angst und Schrecken. Doch beim Vorlesewettbewerb im Klassenzimmer soll dies anders sein. Wie in der deutschen Schule wollen sich die Schüler der 6. Klasse Deutsch Muttersprache in einem Vorlesewettbewerb der eigenen Konkurrenz stellen. Kleine Texte über Till Eulenspiegel bereiten sie mit Frau Funk-Stumpfl als Vortrag vor.

Bewertet haben die Schüler nach folgenden Kriterien: Aussprache, Lautstärke, Betonung, Gliederung des Textes durch Pausen, lebendiger Vortrag von wörtlicher Rede und Blickkontakt zum Publikum, Lesetempo, Betonung, Ausdrucksweise der wörtlichen Rede, Stimmveränderungen, sinnvolles Einteilen des Textes.

Die Regeln sind klar, jeder liest so gut er kann, keiner wird ausgelacht, alle sind fair. Dann wird es laut im Klassenzimmer, überall Gemurmel, überall sitzen Schüler und üben. Jeder bereitet seinen Text vor. Alle sind so gut, dass es den Schülerinnen und Schülern schwer fällt Unterschiede zu hören und zu entscheiden. „Jeder hat seine eigene Art zu lesen und jeder macht etwas anderes gut“, rief eine Schülerin ins Klassenzimmer.
Wichtig ist allen, dass sie nicht nach persönlichen Vorlieben entscheiden. „Nicht der beste Freund oder die beste Freundin soll gewinnen, sondern der beste Leser oder die beste Leserin“, ist sich die Klasse einig. Sie lesen in Gruppen von vier bis fünf und die besten kommen weiter. Die Anstrengung und Konzentration ist allen anzusehen.

In der dritten Runde bleiben sieben Leser übrig. Sie müssen jetzt Gedichte vortragen. Doch dann wird es schwer. Alle sind so gut. Ceri, Judith und Maxi machen am Ende das Rennen. Doch gewonnen hat die ganze Klasse. Jeder hat sich gut vorbereitet. Jeder hat gut gelesen und jeder hat fair bewertet.